Ewald Mataré (25. Februar 1887 bis 29. März 1965) wurde in Burtscheid (heute ein Aachener Stadtteil) geboren. Er arbeitete als Bildhauer, Grafiker und Maler. Im Mittelpunkt seines Werkes stehen stilisierte Tierskulpturen und sakrale Auftragsarbeiten. Bereits als Schüler erhielt Mataré Privatunterricht bei dem Bildhauer Karl Krauß und dem Maler Eugène Klinckenberg. Ab 1907 studierte Mataré Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin.
In Berlin begann Mataré auch seine Laufbahn - zunächst als Maler. Während eines Aufenthalts auf der Nordseeinsel Wangerooge im Sommer 1920 aber, fertigte Mataré mehr als einhundert Holzschnitte und experimentierte mit angeschwemmten Fundhölzern. Auf diese Weise gelangte er zur Bildhauerei. Und als Bildhauer wurde Mataré auch zu einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Deutschland.
In der Plastik waren Tiere Matarés zentrales Thema und Motiv. Vor allem Kühe hatten es ihm angetan. Aus ihren Körperformen destillierte Mataré die für ihn typischen zeichenhaft abstrahierten Skulpture
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