Die sozialen und ökologischen Probleme im Fokus
Philip Montgomerys (geb. 1988) Interesse gilt den Konflikten und Allianzen innerhalb der amerikanischen Gesellschaft.
Für seine Fotografien begibt sich Montgomery an die Schauplätze soziale und ökologischer Probleme. Wie etwa Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt oder Gebiete, die durch Hurrikane und Überschwemmungen verwüstet wurden. Oder Familien, die Angehörige durch die leichtfertige Verschreibung opioidhaltiger Medikamente verloren haben.
Ob in Minneapolis nach der Ermordung von George Floyd oder in Miami während des Hurrikans Irma – seine Fotografien zeichnen sich durch eine spürbare Spannung zwischen der Zeitlosigkeit seiner dramatischen Bildsprache - die Bilder erscheinen klar komponiert und manchmal fast arrangiert - und der Dringlichkeit des dargestellten Geschehens aus.
Es gelingt es Montgomery mit sicherem Blick die Momente des Innehaltens im Strudel der Ereignisse einzufangen, so dass der Eindruck einer großen Nähe zu den Menschen entsteht. Gleichzeitig bestechen die Aufnahmen durch ihre meist du
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