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Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU
Hamburg Ausstellung

Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU

Altonaer Museum
Zeitraum15.10.2025 bis 06.07.2026
Statusapproved
Score0,92
bis 7. Juli 2026
„Es fehlt auf jedem Bild der entscheidende Mensch: der hingerichtete Mann, die hingerichtete Frau. Die Fotografin hat diese grauenhafte Leere eingefangen. Dafür gebührt ihr mein Dank.“
Feridun Zaimoglu
Anschlagsserie mit zehn Todesopfern
Der Obst- und Gemüsehändler Süleyman Taşköprü wurde am 27. Juni 2001 in seinem Laden in der Schützenstraße in Hamburg - Altona mit drei Kopfschüssen aus zwei verschiedenen Waffen getötet.
Er war eines von zehn Todesopfern einer brutalen Anschlagsserie, die zwischen 2000 und 2007 in acht deutschen Städten von rechtsradikalen Tätern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verübt wurde. Die Opfer waren neun Männer türkischer und griechischer Abstammung sowie die Polizistin Michèle Kiesewetter. Zahlreiche Verletzte waren zudem bei zwei Sprengstoffanschlägen des NSU in Köln zu beklagen.
Am 27. Juni 2026 jährt sich der Mord an dem 31jährigen Süleyman Taşköprü, der in der direkten Nachbarschaft des Altonaer Museums verübt wurde, zum 25. Mal.
Die verstörende Normalität der Schauplätze
Die Fotografin Regina Schmeken besuchte 201
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